Hauptübung bei Nacht im Eselsburger Tal

Herbrechtinger Bergwacht rettete mit der Gebirgstrage

 

 

 

Bei der Hauptübung der DRK-Bergwacht Bereitschaft Herbrechtingen konnte Sommerdienstleiter Tobias Scheunert 20 Aktive begrüßen und sie auch gleich über die Übungsaufgabe im Dienstgebiet informieren. Es wurde von der DRK-Leitstelle eine um Hilfe rufende Person oberhalb der Felsgruppe bei den Steinernen Jungfrauen gemeldet. Von nun ab galt es für Einsatzleiter Armin Fritsche alles weitere zu organisieren. Kurze Zeit später war man mit Mannschaft und Geräteanhänger vor Ort. Hier stiegen erst zwei Retter mit Sicherungsgurten und Erste Hilfe Rucksäcken zum sich bemerkbar machenden Verunglückten auf. Das Gelände war rutschig, Gras und Fels durchsetzt und verlangte trittsicheres Gehen im Schein der Stirnlampen. Es mussten sogleich von der zweiten Gruppe für die Sicherung der Bergwachtmänner und Frauen  Geländerseile angebracht werden weil die Unglücksstelle in Absturzgefährdetem, steilen Gelände lag. Außerdem wurde nach der ersten Einschätzung der Lage weitere Helfer mit  Material zur Bergung und Handscheinwerfer zur Ausleuchtung der Unfallstelle angefordert. Der Aufgefundene konnte  nach Versorgung einer Halswirbelsäulenverletzung und einer Sprunggelenksfraktur mit einem Tragesitz über eine ca. 10m hohe Felsstufe abgeseilt und dann mit der Gebirgstrage über einen steilen Abhang zu Straße abgelassen werden. Vorher schaffte  ein Teil der Bergwachtmänner die Gebirgstrage bis zum Übergabeort  um den Patienten direkt vom senkrechten Fels in die Trage ( siehe Bild ) zu übernehmen. Nach ca. einer Stunde wurde der Verletzte dem Rettungsdienst übergeben. Bei der anschließenden Besprechung bescheinigte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Reinhold Willi welcher als Beobachter eingesetzt  war, seinen Kameraden insgesamt einen positiven Übungsverlauf.